Frei nach dem Weinfreund Goethe heisst es: Man schmeckt nur, was man weiss. DIE WEINGALERIE meint: nichts geht über Öffnen & Geniessen! Und wer etwas über einen Wein weiss, kann ihn noch mehr geniessen. Hier erfahren Sie alles Wichtige.
Assemblage – die Kunst des Bordeaux Warum steht auf Bordeaux-Etiketten meist keine Rebsorte? Ganz einfach: Bordeaux-Weine werden typischerweise durch die "Assemblage" mehrerer Rebsorten gewonnen. Ihre Eigenschaften verbindet der Winzer mit viel Wissen und Kreativität. So entsteht die weltberühmte Bordeaux-Qualität.
So entdecken Sie die Feinheiten seines Charakters Trinken Sie einen roten Bordeaux bei 16° bis 18°C. Am besten aus tulpenförmigen Gläsern, die Sie nur zu einem Drittel füllen. Die aromen können sich dann besser im Glas entfalten. Ein roter Bordeaux passt gut zu herzhaften Gerichten mit dunklem Fleisch. Er ist jedoch nicht auf einen Begleiter angewiesen. Ihm genügt einen gesellige Runde, ein schöner Moment.
Bordeaux-Klassifikationen Von Napoleon III. anlässlich der Pariser Weltausstellung 1855 in Auftrag gegeben. Klassifiziert werden sollten die Châteaux nach der Güte ihrer Weine. Die Erfahrung der Weinhändler aus den vorangegangenen 100 Jahren und die erzielten Preise der Weine wurden für die Einteilung zugrunde gelegt. Diese Klassifikation – von den Premiers Crus bis zu den 5èmes Crus classés – beschränkte sich auf das Haut-Médoc sowie die Süssweine von Sauternes. Diese Klassifikation ist bis heute gültig, lediglich Château Mouton Rothschild wurde 1973 zum Premier Cru classé hochgestuft. Da viele Châteaux seither neue Parzellen gekauft und andere abgestossen haben, entspricht die Klassifizierung nicht mehr ganz den tatsächlichen Gegebenheiten. So findet man heute auch ausserhalb dieses Systems beeindruckende Weine. Viele "kleinere" Bordeaux sind daher eine Entdeckung wert. Weine der Nachbarregion St. Emilion stehen grossen Médoc-Weinen in nichts nach.